Black Place Society Est. 2026 · Krems

History

Der Schwarze Platz in der Mitterau. Wir sind nach ihm benannt — hier ist, was aus ihm geworden ist.

Scroll dich durch. Links läuft die Zeit, rechts stehen die Bilder.

Der Platz, bevor jemand hier fuhr

Die älteste Aufnahme, die wir haben, ist keine Fotografie, sondern eine Karte. Auf einer alten handkolorierten Katastermappe steht mitten im Augebiet in Tinte das Wort Mitterau — die Flur, nach der die Siedlung heißt und in der der Platz liegt. Grün steht für Wiese, Grau für Au, ein schmaler beiger Streifen für Acker. Eine rote Anmerkung in Kurrentschrift verweist auf eine Beimappe aus dem Jahr 1874.

Was hier später Asphalt sein wird, ist auf dieser Karte noch Wasser, Wald und Wiese. Mehr sagen wir dazu nicht: Wir haben die Karte, wir haben ihre Herkunft, und wir haben keine Urkunde darüber, wem welches Stück gehörte.

Katastermappe · über das Stadtarchiv Krems, übermittelt von Daniel Haberler-Maier. Orthofotos sind laut Auskunft des Stadtarchivs nur beim Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen zu bekommen.

Erste Archivalie eingetroffen — Fotos aus den 1930er-Jahren weiter angefragt

Dazwischen

Wie der Platz nach dem Krieg genutzt wurde, ist noch nicht belegt. Wir schreiben hier nichts hin, was wir nicht wissen.

Zum Namen gibt es seit August 2026 eine erste Aussage, und zwar von jemandem, der damals selbst dort gefahren ist: Der Name sei in den Anfangsjahren entstanden und von den Jugendlichen erfunden worden, die den Platz genutzt haben. Belegen können wir das nicht — in Aussendungen, Zeitungsartikeln und städtischen Meldungen steht der Name immer schon da, nie eine Erklärung dazu. Widersprechen tut ihr aber auch nichts.

Auf einer zweiten alten Karte sieht man, warum die Gegend so heißt: Zwischen Krems und Weinzierl bei Krems liegt eine breite Au, die Wasserläufe verzweigen sich in mehrere Arme. Der Platz liegt genau dazwischen — auf einem Stück Land, das erst später trockengelegt und bebaut wurde.

Karte · über das Stadtarchiv Krems, übermittelt von Daniel Haberler-Maier.

Erste Zeitzeugenaussage — noch nicht belegt

Schon einmal haben das hier junge Leute selbst in die Hand genommen

Im August 2004 berichtet das Land Niederösterreich über den Schwarzen Platz. Kremser Jugendliche hatten da bereits über ein Jahr lang in ihrer Freizeit ein Konzept erarbeitet: ein „Fun-Court" mit Basketballplatz und Skaterbahn. Den Anstoß gaben Streetworker der Stadt.

Danach sollten Kremser Architekten und Raumplaner gemeinsam mit den Jugendlichen einen Drei-Phasen-Plan ausarbeiten, das Jugendreferat ging mit ihnen auf Sponsorensuche.

Wie das ausgesehen hat, als es soweit war, wissen wir seit August 2026. Zwei Jahre später steht ein Sattelzug voller Stahlteile am Rand des Platzes — die Bilder davon stehen eine Stufe weiter unten.

Zwanzig Jahre vor uns — dieselbe Idee, derselbe Platz

Der alte Park

Vom Aufbau gibt es Bilder, und sie sind auf den Tag datiert. Zehn Aufnahmen tragen im Dateikopf den 18. Juli 2006, aufgenommen zwischen 8:41 und 10:52 mit einer Olympus C5050Z. Das ist keine Erinnerung und keine Auskunft — das steht in den Dateien selbst.

Was man darauf sieht, ist ein ganzer Vormittag: Ein Sattelzug schiebt sich zwischen die Bäume, jemand schneidet mit einer Stangensäge Äste weg, damit er überhaupt durchkommt. Ein Autokran hebt die Elemente von der Ladefläche — flache Stahlplatten, Bänke, eine Funbox, Rails. Sie werden auf frischem Asphalt abgestellt und ausgerichtet. Im Hintergrund stehen die Wohnblöcke der Mitterau und dahinter die Hänge.

Ein Kran hebt ein langes flaches Rampenelement vom Lastwagen, eine Person führt es am unteren Ende Ein gelber Autokran auf dem Platz, mehrere Rampenelemente stehen bereits auf dem Asphalt, drei Personen arbeiten daran
Aufbau am 18. Juli 2006. Aufnahmedatum aus den Bilddateien.

Aus den Jahren danach ist eine vollständige Anlage dokumentiert: Miniramp, eine hohe breite Quarterpipe, Pyramide mit Rail und Curb, dreiseitige Funbox, Olliebox und Bank. Gebaut hat sie nach den vorliegenden Angaben die Firma populaer.com.

Sieben Aufnahmen vom 19. Februar 2007 sind erhalten — eine Serie aus einem Gang über den Platz. Wir fragen gerade, ob wir sie zeigen dürfen.

Wie lange die Miniramp schon stand, wissen wir seit August 2026 genauer — von einem, der sie gefahren ist. Er sagt, sie habe sicher schon Ende der Neunziger gestanden. Das wäre Jahre vor der Jugendinitiative von 2003/2004. Er will es anhand seiner eigenen Fotos nachsehen; solange das nicht geschehen ist, steht es hier als das, was es ist — eine Erinnerung, keine Urkunde.

Eine Rampe aus Stahlgerüst mit Holzdeck und Rohrgeländern am Rand der Asphaltfläche, daneben zwei Grindrails, ein flacher Kicker und ein Tischtennistisch
Links im Bild eine Rampe aus Stahlgerüst mit Holzdeck und Rohrgeländern — eine ganz andere Bauart als die flachen Elemente, die am 18. Juli 2006 vom Kran kamen. Ob das die Miniramp ist, von der uns ein Zeitzeuge erzählt hat, sagen wir nicht: Aus diesem Winkel ist nur eine Transition zu sehen, und das Bild trägt kein Aufnahmedatum — bei drei der dreizehn Aufnahmen stand die Kamerauhr auf null. Wer den Platz von damals kennt, kann uns das beantworten.

Woher die Bilder kommen und was wir von Ihnen brauchen: Die Aufnahmen stammen aus dem Archiv des Vereins und wurden uns zur Verwendung überlassen. Wer sich auf einem der Fotos erkennt — oder jemanden erkennt —, darf sich gern bei uns melden: Wir nennen den Namen dann gern dazu, oder wir nehmen das Bild wieder herunter. Beides ohne Rückfrage und ohne Begründung. Über das Kontaktformular.

Aufbau am 18. Juli 2006 · Februar 2007: Rechte in Klärung · Ende der Neunziger: Zeitzeugenaussage

Und dann wurde es weniger

2009 heißt es noch, der Park sei erweitert worden — mehr Rails, mehr Curbs. Dann verschwindet Stück für Stück, was ihn ausgemacht hat. Im August 2011 hält jemand fest: die Miniramp gibt es nicht mehr. Im September 2021 dasselbe über die Halfpipe. Das sind die Tage, an denen es jemandem aufgefallen ist — weg waren sie vorher, wann genau, weiß niemand mehr. An ihrer Stelle liegt heute ein Peace-Schriftzug, fünfzig Meter lang.

Dazwischen wächst der Platz in eine andere Richtung: Im Mai 2018 ist Spatenstich für einen Parkour- und Freerunning-Park, drei Jahre dauern die Arbeiten, im Mai 2021 ist er fertig.

Betoniert steht bis heute einiges davon, und gefahren wird dort auch weiterhin.

Datierte Nutzereinträge und Meldungen der Stadt — kein Amtsakt

Wieder nehmen es junge Leute selbst in die Hand

Die Black Place Society gründet sich — als Verein für Skateboard, BMX und Scooter, und als Ansprechpartner für die Stadt. Zwölf Mitglieder.

Wofür der Verein da ist

Der neue Schwarze Platz

Am 23. Juni 2026 eröffnet im Mitteraupark der neue Skatepark mit Pumptrack — für Skateboard, Scooter, BMX und Mountainbike, mit einer barrierefreien Rampe hinauf aufs Startplateau. Die Stadt Krems hat rund 340.000 Euro investiert, etwa ein Drittel dessen, was 2026 und 2027 insgesamt in Sportanlagen fließt.

Bei der Eröffnung sind wir als Partner genannt — gemeinsam mit Trailwerk Wachau und dem Verein Impulse Krems.

Eine Rampe für die Regentage

Max und ein paar Freunde bauen sich eine Miniramp in einen Kremser Gewölbekeller: Transitions im Hof angezeichnet und zugeschnitten, das Gerippe unten aufgestellt. Ein privates Projekt neben dem Verein — und Gold wert, wenn der Platz nass ist.

Bilder vom Bau

Was noch kommt

Am Schwarzen Platz ist weiter geplant: ein Basketballplatz, eine Kletteranlage und ein Motorikpark, angekündigt für Herbst 2026 beziehungsweise Frühjahr 2027.

Und von uns: Sessions, die Fahrt nach Mautern am Limes, eine Ausstellung am Platz.

Mitmachen

Hast du alte Bilder?

Wenn du Fotos vom Schwarzen Platz hast — aus welcher Zeit auch immer —, schick sie uns. Auch ein schlechtes Handyfoto von einem Abzug im Schuhkarton hilft.

Das Formular nimmt Bilder und Videos direkt entgegen — ohne Konto, ohne Anmeldung. Wenn dir zum Material etwas einfällt, was du nur noch aus dem Kopf weißt: Schreib es dazu. Genau solche Sätze fehlen dieser Seite an mehreren Stellen.

Diese Seite wurde mit KI-Unterstützung gebaut. Alle Fotos sind echte Aufnahmen.

Woher die Angaben stammen

  1. Jugendinitiative 2004 — Fun-Court mit Basketballplatz und Skaterbahn, erarbeitet von Kremser Jugendlichen über mehr als ein Jahr, angestoßen von Streetworkern

    Land Niederösterreich, Meldung vom 13. August 2004 selbst nachgeprüft

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  2. Der alte Skatepark: Miniramp, Quarterpipe, Funbox, Rails; erbaut von populaer.com. Fotos vom 19.02.2007. Datierte Nutzereinträge: 08.04.2009 Rampen stehen, erweitert um Rails und Curbs · 01.08.2011 „Miniramp existiert nicht mehr!" · 23.09.2021 „Half Pipe is weg", stattdessen ein Peace-Schriftzug 50 × 8 Meter

    skatemap.de, Eintrag Krems an der Donau selbst nachgeprüft

    Nutzereinträge sagen, wann jemandem etwas aufgefallen ist — nicht, wann es geschehen ist.

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  3. Parkour- und Freerunning-Park am Schwarzen Platz, 2021

    meinbezirk.at, Krems

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  4. Spatenstich für den Parkour- und Freerunning-Park am 26. Mai 2018 — ausdrücklich als VIERTE Ausbaustufe des Schwarzen Platzes bezeichnet, rund 60.000 Euro

    NÖN Krems, Mai 2018 selbst nachgeprüft

    Welche Anlagen die Ausbaustufen eins bis drei waren, steht in keiner der gefundenen Meldungen.

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  5. Fertigstellung des Freerunning-Parks: „Drei Jahre dauerten die Arbeiten", Meldung vom 7. Mai 2021

    Stadt Krems, Nachrichtenmeldung selbst nachgeprüft

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  6. Eröffnung der neuen Anlage am 23. Juni 2026 um 13 Uhr im Mitteraupark, Sankt-Paul-Gasse — mit Bürgermeister Peter Molnar und Sportstadträtin Bernadette Laister; als Partner genannt: Trailwerk Wachau, Verein Impulse Krems und BPS

    Stadt Krems, Nachrichtenmeldung selbst nachgeprüft

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  7. Investition von rund 340.000 Euro; etwa ein Drittel der Kremser Sportstätten-Mittel für 2026 und 2027

    NÖN Krems, April 2026 selbst nachgeprüft

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  8. Projektbezeichnung „Planung und Errichtung eines Pumptracks und Skateparks am Standort Schwarzer Platz in Krems-Mitterau"

    Ausschreibungsdatenbank ankoe.at

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  9. Der Name „Schwarzer Platz" sei in den Anfangsjahren entstanden und von den Jugendlichen erfunden worden, die den Platz selbst genutzt haben · die Miniramp habe schon Ende der Neunziger gestanden, also vor der Jugendinitiative von 2003/2004

    Zeitzeuge, damals selbst am Platz — über die Rückmeldeleiste dieser Seite, 16. August 2026

    Aus dem Gedächtnis, nicht belegt. Er will es anhand eigener Fotos nachsehen. Nachgeprüft ist bisher nur, dass ihr keine der gefundenen Quellen widerspricht.

    Kein Verweis — mündlich, direkt an uns

Was hier nicht belegt ist, steht auch nicht auf der Seite. Für die Zeit vor 1995 fehlt noch ein eindeutiges Bild des Grundstücks — die Recherche läuft. Wer etwas beitragen kann, meldet sich gern.

Wie diese Seite entstanden ist

Mit KI gemacht: die Texte dieser Seite, das Gerüst dahinter, die gezeichneten Rahmen, Kritzeleien und das kleine Spiel. Geschrieben wurden sie auf Grundlage von Angaben des Vereins und von Quellen, die im Quellen-Fenster stehen.

Nicht mit KI gemacht — und das ist der wichtigere Teil:

Verantwortlich für die Inhalte ist der im Impressum genannte Medieninhaber. Er prüft, was veröffentlicht wird.

Dieser Hinweis ist freiwillig. Nach unserer Einschätzung besteht für diese Seite keine Kennzeichnungspflicht nach Artikel 50 der KI-Verordnung — es gibt weder täuschend echte erzeugte Bilder noch einen Chatbot. Wir schreiben es trotzdem dazu, weil die Frage „ist das echt?" berechtigt ist.

BMX-Runner

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  1. 1 MadMax 1318 m
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  5. 5 Flo 943 m

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